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Aluminium Oxid Stade GmbH


Umweltschutz

Umweltschutz nimmt bei AOS einen hohen Stellenwert ein. Die Beachtung aller einschlägigen Umweltschutzgesetze ist für uns selbstverständlich.

An vielen Stellen, z. B. bei der Ableitung der Betriebsabwässer, gehen wir aber noch über die gesetzlichen Regelungen hinaus. Aus diesem Grunde haben wir auch die AOS nach den Grundsätzen der Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001 zertifizieren lassen.

Luft

Nennenswerte Luftverunreinigungen werden von AOS nicht verursacht.Überall dort, wo es zu Verstaubungen kommen kann, z.B. im Bereich der Bauxitentladung und der Bandstraßen zum Transport der Einsatzstoffe und der Produkte, sind gekapselte Systeme und effektive Enstaubungsanlagen installiert.Durch den ausschließlichen Einsatz von praktisch schwefelfreiem Erdgas als Brennstoff entfällt bei AOS die SO2-Emission nahezu vollständig. Durch spezielle Techniken, z.B. Rauchgasrezirkulierung bei den Salzerhitzern der Rohraufschlussanlagen und Entwicklung der Wirbelschichtcalcinieröfen, werden die strengen deutschen Grenzwerte für Stickoxide und Kohlenmonoxid teils weit unterschritten.

Wasser

Aus dem eigentlichen Produktionsprozess fällt kein Abwasser an, da die für das Verfahren benötigte Natronlauge – abgesehen von der z.B. mit dem Rotschlamm ausgetragenen Alkalimenge, die wieder ersetzt werden muss – vollständig im Kreislauf geführt wird. Abwasser ergibt sich aus dem Betrieb der Rotschlammdeponie . Das auf die Deponie fallende Regenwasser, das nicht natürlich verdunstet, muss abgeführt werden. Zu diesem Zweck wurde bei AOS eine moderne Aufbereitungsanlage installiert, die das überschüssige Regenwasser vor Ableitung in die Elbe reinigt und aufbereitet.

Abfall

Als nennenswerter Abfall fällt bei der Erzeugung von Aluminiumoxid der sogenannte Rotschlamm an, der zu etwa 40 % aus Wasser und zum anderen aus den in Natronlauge unlöslichen mineralischen Bestandteilen – im wesentlichen Eisen-, Silicium- und Titanverbindungen – des eingesetzten Bauxits besteht.

Energie

Durch Einsatz modernster Technik, wie KWK-Anlagen, Rohraufschlusstechnologie und Wirbelschichtcalcinierung sowie durch stetige und konsequente Weiterentwicklung des Verfahrens, flankiert durch unser Energiemanagementsystem, hat AOS weltweit den mit Abstand niedrigsten spezifischen Energiebedarf.

Arbeitssicherheit

Die Situation der Arbeitssicherheit bei AOS hat sich in den letzten 20 Jahren wesentlich verbessert.

Die Zahl der meldepflichtigen Betriebsunfälle (m. BU) lag 1988 auf dem Niveau der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie, mit durchschnittlich 34,8 Unfällen pro 1000 Vollarbeitern. Durch unser stetiges Bemühen, das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu stärken, konnte die Anzahl der m. BU von 1988 bis heute, deutlich gesenkt und nahezu auf 0 gebracht werden. Analog zu den m. BU sanken auch die nicht meldepflichtigen Betriebsunfälle. Zu den intensiven Bemühungen unseres Unternehmens, die Unfallzahlen zu senken, gehören interne und externe Schulungen von Führungskräften und Sicherheitsbeauftragten.

Zu Aufklärungsmaßnahmen der Mitarbeiter über unfallverhütendes Verhalten am Arbeitsplatz gehören mehrfache Unterweisungen pro Jahr. Genutzt wird hierbei auch ein spezielles elektronisches Unterweisungssystem. Führungskräfte und Sicherheitsbeauftragte treffen sich wöchentlich, um sicherheitsrelevante Probleme zu diskutieren und Maßnahmen zur Beseitigung von Mängeln festzulegen.

In regelmäßig durchgeführten Audits wird der erreichte Sicherheitsstandard überprüft und die technischen Einrichtungen in Augenschein genommen, Mängel werden erfasst und umgehend abgestellt. Unfallfreiheit wird als Gruppen- und Einzelprämie im Rahmen eines Sicherheitswettbewerbes prämiert.

Jährlich findet eine Sicherheitsausstellung statt, deren Höhepunkt ein Sicherheitspreisausschreiben ist, in dem Preise für insgesamt ca. € 6000 ausgelost werden. Ein weiterer nicht unwesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Arbeitssicherheit bildet die Einrichtung einer „Ideenbörse“, durchführbare Vorschläge zur Arbeitssicherheit werden mit einem Geld- oder Sachpreis prämiert.

Das Arbeitssicherheitsmanagement ist Bestandteil des integrierten AOS-Managementsystems und nach OHSAS 18001 zertifiziert.


Sicherheitsinformationen

Sicherheits-informationen

Informationen für die Öffentlichkeit gemäß Störfallverordnung

Unsere Anlagen werden regelmäßig von den zuständigen Behörden überprüft.

Die letzte Überwachung gem. Störfallverordnung fand am 29.09.2025 statt.



Menschenrechtspolitik

Menschen-rechtspolitik



IMS (Integriertes Management System)

Wir beschäftigen uns schon lange mit dem Umweltschutz, der Energieeffizienz, der Qualitätssicherung, sowie dem Arbeits- und Gesundheitsschutz und haben daher unsere Prozesse und Tätigkeiten weiter systematisiert.

Die Regelungen der Zuständigkeiten und Befugnisse entsprechend den Normen des Umweltmanagementsystem DIN EN ISO 14001, Energiemanagementsystem DIN EN ISO 50001, Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001 und Arbeits- und Gesundheitsmanagementsystem DIN EN ISO 45001. Sie werden ständig überarbeitet und kontinuierlich verbessert.

Diese Grundsätze setzen wir im normalen Arbeitsablauf mit folgenden Leitgedanken um:

  • Wir orientieren uns an den Bedürfnissen des Marktes und den Anforderungen der Kunden unseres Eigentümers
  • Wir übertragen unsere Orientierung auf die werksinternen Prozesse und Tätigkeiten
  • Damit wird unsere eigene Arbeit eine Dienstleistung für den Kollegen als internen Kunden

Mit der Umsetzung dieser Grundsätze wollen wir mit den vorhandenen Kapazitäten zu besseren Ergebnissen und zu größerer Kundenzufriedenheit gelangen.

Unser Integriertes Managementsystem sichert eine transparente Kommunikation, systematisierte Verfahrensabläufe und fördert das Umwelt/- Energie/- Qualitäts/- Arbeits/- und Gesundheitsschutzbewusstsein wie auch die Selbständigkeit der Mitarbeiter.

Unser IMS ist in einem Managementhandbuch und den nachgeschalteten Qualitäts/- Energie/- Umwelt/- Arbeits- und Gesundheitshandbüchern, sowie den arbeitsplatzbezogenen Betriebsanweisungen dokumentiert.

  • In unserem Managementhandbuch (MH) sind unsere Grundsätze zur Umwelt, Energie, Qualität und Arbeitssicherheit festgelegt. Des weiteren wird unsere Organisation und in Kurzform die technischen Grundlagen zur Produktgewinnung beschrieben. In unserem Managementhandbuch (MH) ist beschrieben, wie wir unsere Grundsätze entsprechend der Normen verwirklichen und die festgelegten Kriterien erfüllen.
  • Es regelt die internen und die werksübergreifenden Abläufe, z.B. in Form von Verfahrensanweisungen sowie die Schnittstellen zwischen einzelnen Organisationseinheiten.
  • In unseren Betriebsanweisungen ist die Durchführung von umwelt/-energie/-qualitäts/- und arbeitssicheitsbeeinflussenden Tätigkeiten festgelegt.

Die Geschäftsführung hat Beauftragte benannt, die für die Koordination und Pflege der Systeme verantwortlich sind. Dazu wurden ihnen entsprechende Befugnisse erteilt.

Das Integriertes Managementsystem wird in festgelegten Zeitabständen von der Geschäftsführung bewertet.